Einfluss von Düngung und Bewirtschaftung auf Ertrag und Qualität innerhalb einer Ackerbaufruchtfolge Drucken E-Mail

Im Zusammenhang mit Problemen verschiedener landwirtschaftlicher Formen der Bewirtschaftung (Ausbringen von Wirtschaftsdünger in verschiedener Intensität; konventionell oder biologisch) im Hinblick auf die Auswaschung von Nährstoffen ins Grundwasser wurden zwar schon einige Versuche mit geeigneten Messgeräten durchgeführt, es fehlen aber immer noch Daten, vor allem für die niederschlagsreichen Gebiete in Österreich.

 

Projektleiterin: DI Waltraud Hein

Während im Osten Österreichs wegen zu geringer Niederschläge die Sickerwassermengen in den Lysimeteranlagen äußerst gering sind, liefern vergleichbare Messinstrumente bei entsprechendem Niederschlag regelmäßig hohe Sickerwassermengen, wie am Standort Winklhof bewiesen wird.
In einem dort angelegten ackerbaulichen Feldversuch werden die umweltrelevanten Auswirkungen einer Fruchfolge unterschiedlicher Düngeintensitäten im Vergleich konventionelle und biologische Bewirtschaftung im Hinblick auf Ertrag und Qualität der Ernteprodukte untersucht. Der Schwerpunkt liegt auf den Auswaschungsverlusten der Nährstoffe ins Grundwasser, die mittels Lysimetern und
Saugkerzen gemessen werden. Die Ergebnisse machen nur in Zusammenschau mit denen des Vorgängerprojektes 2948 im Hinblick
auf die Auswirkungen der gesamten Fruchtfolge Sinn. Gerade für Gebiete, in denen es immer wieder Probleme mit der Nährstoffauswaschung gibt, können die in diesem Projekt gewonnenen Erkenntnisse Grundlage für die landwirtschaftliche Beratung sein.

Weitere Informationen zur Projektabwicklung gibt es in der Datenbank für Forschung und nachhaltige Entwicklung (Dafne) -> Link