Thermographie - Heiße Bilder in der Physikstunde - 2012 Drucken E-Mail

Thermographie-Projekt aus der Reihe "Generation Innovation"

Am LFZ Raumberg-Gumpenstein kamen die Klassen 1A am 25. 1. 2012 und 1S am 6. 2. 2012 in den Genuss einer sehr beeindruckenden Vorführung. Herr Harald Haidler, Messtechnik-Unternehmer aus Raumberg, zeigte mit seiner 20.000,- Euro teuren Wärmebildkamera und einer CO2-Sonde sehr eindrucksvolle Versuche:

Mithilfe der Kamera kann Schnee von heißem Wasser in verschlossenen Töpfen unterschieden werden, die Behälter hinterlassen thermische Spuren auf den Standflächen. Eine Glühbirne ist eine gute "Heizung". Hausmodelle sind unterschiedlich isoliert und zeigen, wie Wärme verloren geht. Nach einem Verkehrsunfall kann bis zu einer halben Stunde später festgestellt werden, auf welchen Plätzen im Fahrzeug jemand gesessen hatte. Ein schwarzer Müllsack wird "durchleuchtet".

Messtechniker Haidler führte neben der Wärmebildkamera auch eine CO2-Sonde vor. Bei einem spannenden Gastvortrag steigt der Kohlendioxid-Pegel auf alarmierende 4900ppm, das ist fast ein halbes Prozent. Optimal wären 500 ppm. Mehr als 2000ppm sollten in einem Raum, in dem man sich längere Zeit aufhält, nicht vorhanden sein. Schlussfolgerung: Bei so hoher Dichte an CO2-Produzenten genügt es nicht, 1 Mal pro Stunde eine Stoßlüftung vorzunehmen. Herr Haidler empfiehlt das Spezial-Dauerlüften, bei dem  man ein Fenster einen kleinen Spalt ständig offen hält.

Präsentation 1S-Jahrgang zum Thema Thermographie

29. 2. 2012 DI Karl Kamper